Isabel Wiest - Spitzenkandidatin für die Europawahl 2019

"In den Parolen von gestern werden wir nicht die Lösungen für die Welt von morgen finden."

Was Isabel bewegt:

Unsere programmatische Arbeit der vergangenen Jahre hat eine beachtenswerte Blaupause für eine sozialliberale Kraft in Deutschland geschaffen: Mit einem Schwerpunkt in der Europapolitik und stets geleitet von unserem Liberalen Kompass. Unsere Idee hat in Europa bereits viele Anhänger. Es gilt zu zeigen, dass auch in Deutschland viele Menschen hinter den sozialliberalen Gedanken stehen und sich vehement für ein starkes und geeintes Europa einsetzen. Ihnen wollen wir eine Option im Parteispektrum bieten, die sie auf Grund ihrer vernunftbetonten, weltoffenen, sozialen und toleranten Haltung aus tiefer Überzeugung wählen können!

Wofür Isabel steht:

Ein Europa, in dem Transparenz und Demokratie zählen: Viele Entscheidungen fallen in Brüssel hinter verschlossenen Türen – beeinflusst von Interessenvertretern. Der Rat, das Gremium der nationalen Regierungen, hat immenses politisches Gewicht, doch tagt er bislang weitgehend im Geheimen. Seine Entscheidungen sind intransparent, nicht nachvollziehbar und durch den Wähler kaum sanktionierbar, da nicht bekannt ist, wer wie abstimmt – und warum.

Isabel steht für mehr Transparenz: Sitzungsprotokolle mit den Positionen der Mitgliedstaaten sollen veröffentlicht werden, der Trilog zwischen Rat, Kommission und Parlament transparenter sein und endlich ein für alle drei EU-Institutionen verpflichtendes Lobbyregister eingeführt werden.

Ein Europa, in dem der Verkehr auch der Umwelt dient: Isabel setzt sich für die Schaffung eines europäisch vernetzten verkehrsraumes ein: durch bauliche Anbindung der nationalen Verkehrsinfrastruktur, Ausbau europäischer Eisenbahnkorridore, die Vereinheitlichung von technischen Standards und den Abbau von administrativer Hindernissen. Die Verlagerung von Verkehr auf Schiene und Flüsse schützt die Umwelt und entlastet die Straßen.

Isabel will ein Europa, in dem es mehr Fairness und Chancen gibt:

  • Wirtschafts- und Währungsunion vertiefen: Ein Kerneuropa, oder eine Spaltung der EU, lehnen wir ab. Ein Europa der unterschiedlichen Geschwindigkeiten, findet Isabel, soll möglich sein. Die verstärkte Zusammenarbeit muss stets für alle EU-Staaten offen sein.
  • Ein EU-Investitionsfonds für sozial- und umweltpolitische Ziele, finanziert durch ein gemeinsames Steuerabkommen, welches Steuervermeidung und ‑hinterziehung entgegentritt.
  • In Ausbildungsplätze und Qualifikation junger Menschen investieren, zum Beispiel finanziert durch den EU-Investitionsfonds, um zukünftige Generationen zu stärken.
  • Gemeinsame, verbindliche Sozialstandards, wie ein EU-weites Mindesteinkommen und eine europäische Arbeitslosenversicherung, sollen die Chancengleichheit in der EU erhöhen, regionale Arbeitslosigkeit Armut senken und strukturelle Armut verhindern.

Über Isabel:

Isabel sitzt seit 2014 für die Neue Liberale in der Bezirksversammlung Hamburg-Harburg. Sie ist Sprecherin der Landesarbeitsgruppe „Verkehr, Energie und Umwelt“ und Vorsitzende des Regionalausschusses. 1971 in Ulm geboren, hat Isabel Rechts- und Wirtschaftswissenschaften in Hannover studiert und legte ihre Examina im Europäischen Wirtschaftsrecht und Steuerrecht ab. Die Arbeit der Europäische Kommission lernte sie im Verbindungsbüro Niedersachsens in Brüssel kennen. Isabel bring viel wirtschafts- und steuerrechtliche Expertise und fachliche Erfahrung mit, die sie in ihrer kommunalen Arbeit und unserer Programmentwicklung einbringt.