Mit Interesse hat der Bundesvorstand der Neuen Liberalen – Die Sozialliberalen den Artikel „Der letzte Strohhalm“ im Handelsblatt vom 13.06. zur Kenntnis genommen. Darin führt der Autor Dietmar Neuerer aus, dass die Lucke-Partei in Anbetracht der unbefriedigenden Wahlergebnisse Fusionen mit anderen Parteien prüfe. In diesem Zusammenhang werden auch die Neuen Liberalen – Die Sozialliberalen genannt.

„In einer Demokratie ist es üblich und gute geübte Praxis, dass Parteien miteinander sprechen“, so der stellvertretende Bundesvorsitzenden Karl Behn. Tatsache sei jedoch auch, dass weder Herr Lucke noch ein anderer Funktionär der Allianz für Fortschritt und Aufbruch bisher Kontakt mit dem Bundesvorstand der Neuen Liberalen aufgenommen habe. Auch die Neuen Liberalen hätten keinen Kontakt zu „Alfa“ gesucht.

Und der Bundesvorsitzende Christian Bethke ergänzt: „Wir sehen nur eine sehr geringe Schnittmenge zum Parteiprogramm von Alfa“. So seien schon auf den ersten Blick ganz erhebliche Unterschiede, z. B. in der Flüchtlings-, Energie- und Familienpolitik auszumachen. Auch gebe die Neue Liberale ein klares Bekenntnis zu Europa ab. „Diese Unterschiede machen deutlich, dass der sozialliberale Ansatz der Neuen Liberalen – Die Sozialliberalen deutlich weiter entwickelt ist als das Konzept der Allianz für Fortschritt und Aufbruch“, so sein Kollege Behn.