Die wichtig­sten Beschlüsse des 3. Bun­desparteitags der Neuen Liberale.

Der 3. Bun­desparteitag der Neuen Lib­eralen an diesem Woch­enende (28. und 29. 11. 2015) in Hannover-Langenhagen hat entschei­dende struk­turelle Weichen­stel­lun­gen für die zukün­ftige Arbeit und Außen­darstel­lung der Partei ver­ab­schiedet.

Um die Arbeit zu opti­mieren, hat die Mit­gliederver­samm­lung eine Verkleinerung des Budesvor­stands auf fünf Per­so­nen beschlossen und sich von der Dop­pel­spitze ver­ab­schiedet. Der neue Bun­desvor­stand setzt sich aus einem/r Vor­sitzen­den, einem/r stel­lvertre­tenden Vor­sitzen­den, einen/r Schazmeister/in und zwei Beisitzern/innen zusam­men.

Um den sozial­lib­eralen Kurs zu unter­stre­ichen und in der Außen­wirkung deut­licher zu machen, wird der Namen­szusatz der Neuen Lib­eralen zum 15.März 2016 geändert.

Die Partei wird dann kün­ftig “Neue Lib­erale — Die Sozial­lib­eralen” heißen.

Der 3. Bun­desparteitag stand ganz im Zeichen des Auf­bruchs.

Im Zen­trum standen die Neuwahlen des Bundesvorstands.

Zum Bun­desvor­sitzen­den wurde Chris­t­ian Bethke (37) aus Frankfurt/Main gewählt.
Zum stel­lvertre­tenden Bun­desvor­sitzen­den wurde Karl Behn (67) aus Cux­haven gewählt.
Schatzmeis­ter wurde Karsten Marr (22) aus Erfurt.
Beisitzer: Isabel Wiest (44,Hamburg), Hol­ger Bre­mer (57)

Christian Bethke, Bundesvorsitzender

Christian Bethke, Bundesvorsitzender

Christian Bethke war seit 2009 Mitglieder der Piraten, an deren Aufbau in Frankfurt/Main er maßgeblich beteiligt war. Er war Kreisvorsitzender in Frankfurt, Direktkandidat zur Bundestagswahl und 2011 in Frankfurt Kandidat zur Stadtverodnetenversammlung. Er ist Gründungsmitglied der Neuen Liberalen und kürzlich bei den Piraten ausgetreten, um seine ganze Kraft dem weiteren Aufbau der Neuen Liberalen zu widmen, für die er als Spitzenkandidat für die Wahlen zur Frankfurter Stadtverordnetenversammlung antritt.


Christian Bethke ist in der Finanzwirtschaft tätig. Er lebt seit vielen Jahren in einer festen Beziehung. Seine politischen Schwerpunkte sieht er in der Infrastruktur- und Verkehrspolitik sowie in der Bekämpfung von Korruption und Lobbyismus. Er setzt auf de Zusammenarbeit mit anderen gesellschaftlichen Kräften: „Die Zusammenarbeit mit NGOs und Bürgerinitiativen, die unserer politischen Überzeugung entsprechen, ist das abolute A und O jeglicher politischen Arbeit.“ Vorrangig will er nun seine Energie auf die Kommunalwahlen in Hessen, insbesonder in Frankfurt, und Niedersachsen richten. „Damit wir dann 2017 bei den Landtagswahlen in Nordrhein-Westfalen erfolgreich sein können.“ Er fordert, klare Kante zu zeigen. „Wir haben Forderungen, die wir umsetzen wollen, und wir werden Ideen entwickeln, wie das geht“, betont er.

Karl Behn, stellvertretender Bundesvorsitzender

Karl Behn, stellvertretender Bundesvorsitzender

Karl Behn, Jahrgang 1948, ist ein politisches Urgestein, der seine Bodenständigkeit dennoch nicht verloren hat. Behn besuchte nach einer Maurerlehre die Fachhochschule und legte dort die Meisterprüfung ab. Dem schloss sich ein Studium der Betriebwirtschaft an, in deren Anschluss er unternehmerisch tätig wurde. Unter anderem gründete er eine bundesweit namhafte Filialkette im Schallplattenhandel. Anschließend zog er nach Cuxhaven. Durch eigene Baufirmen war er am Aufbau Ost beteiligt. Politisch engagierte er sich als liberaler Kopf in der FDP, leitete von 2005 bis 2009 als Vorsitzender den Kreisverband Cuxhaven.

Ab 2012 war er auch zunächst stellvertretender, ab 2013 Vorsitzender des Sadtverbands Cuxhaven der FDP. Vor einiger Zeit verließ er die Partei aus Enttäuschung über den neoliberalen Kurs. In der Neuen Liberalen mit ihrer klaren sozialliberalen Botschaft fand er seine neue politische Heimat. Seit Gründung des Landesverbandes Niedersachsen ist er dort einer der beiden Vorsitzenden. Karl Behn ist verheiratet und hat eine 28-jährigen Sohn. Seine Schwerpunkte sind die Sozial, Wirtschafts- und Bildungspolitik. Er will sich mit ganzer Kraft dem weiteren Ausbau der Partei widmen: „Als Handwerksmeister verstehe ich es, Dinge anzupacken und erfolgreich zu Ende zu bringen“, betont er. „Wir müssen die liberale Kraft in diesem Land werden.“ Von zentraler Bedeutung ist für ihn dabei die noch stärkere Einbindung der Mitglieder „Es gibt viele unter uns, die bereit sind, mitzuarbeiten. Die möchte ich aktivieren.“

Karsten Marr, Bundesschatzmeister

Karsten Marr, Bundesschatzmeister

Karsten Marr wurde am 13. 11. 1993 in Erfurt geboren, Nach dem Abitur studierte er im Rahmen des dualen Studiums Finanzwirtschaft an der Verwaltungsfachhochschule Gotha. 2015 schloss er das Studium als Diplom-Finanzwirt (FH) ab und wurde vom Finanzamt Jena übernommen. „Der soziale Aspekt im Liberalismus ist wichtig und muss erhalten bleiben“, betont er.

Isabel Wiest, Beisitzerin

Isabel Wiest, Beisitzerin

Isabel Wiest wurde 1971 in Ulm geboren. Sie ist Wirtschafts- und Verwaltungsjuristin, studierte in Hannover. Sie ist verheiratet und hat zwei Kinder (8, 10). Von 2013 bis 2014 war Isabel Wiest Mitglied bei den Grünen. Im Oktober 2014 trat sie bei den Neuen Liberalen ein. Seit 2014 ist sie Abgeordnete in der Kommunalvertretung von Hamburg-Harburg und dort Vize-Fraktionsvorsitzende der Neuen Liberale. „Ich habe mir immer eine sozialliberale Partei wie die Neue Liberale gewünscht“, sagt sie.

 

Holger Bremer, Beisitzer

Holger Bremer, Beisitzer

Holger Bremer wurde am 4. 7 . 1958 in Hannover geboren. Heute lebt er in Mechernich in der Eifel (NRW). Von 1982 bis 2013 war er Berufsoffizier bei der Bundeswehr, mittlerweile ist er pensioniert. Holger Bremer ist verheiratet und hat einen Sohn (32). „Der sozialliberale Weg ist der einzige Weg, die Erfordernisse der Wirtschaft mit dem sozialen Gedanken und auch den Bürgerrechten zu vereinen“, sagt er.