Zum internationalen Vatertag, Sylvia Canel, Bundesvorsitzende der Neuen Liberale:

 

„Immer zahlreicher werden die Väter, die sich von Anfang an um ihre Kinder kümmern und Verantwortung für Betreuung und Erziehung übernehmen. Und das ist auch gut so, denn Kinder brauchen Mutter UND Vater. Das ist eine positive Entwicklung.

 

Steht eine Trennung ins Haus, wird es ihnen jedoch schwer bis unmöglich gemacht die Beziehung zu ihrem Kind aufrecht zu erhalten. Familiengerichte, Gutachter und Jugendhilfe interpretieren oftmals subjektiv oder anhand von überholten Rollenbildern und Ideologien, was denn unter Kindeswohl zu verstehen sei, und verletzen dabei nicht selten Grundrechte nach Artikel 3 GG (Gleichstellung von Mann und Frau) und Artikel 6 GG (Recht der Kinder auf Betreuung durch beide Eltern, Elternrecht).“

 

Die Zahl der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus aller Welt, die Kindesentzug als Kindesmissbrauch einstufen und zunehmend das sog. Wechselmodell im Falle einer Trennung von Mutter und Vater empfehlen steigt stetig. Dem sollte endlich auch die Rechtsprechung in Deutschland folgen.

 

Die Neue Liberale fordert:

 

– Frauen und Männer sind gleichberechtigte Erziehungspartner

 

– Die Paritätische Doppelresidenz wird Standardmodell für die Betreuung vorhandener Kinder nach Trennung von Eltern.

 

– Das Unterhaltsrecht soll tatsächliche Betreuungsanteile sowohl beim Betreuungs- als auch beim Kindesunterhalt berücksichtigen.

 

– Entsprechend des Urteils des Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte soll vorsätzliche Umgangsvereitelung sowohl zivilrechtlich einen Schadenersatzanspruch begründen, als auch strafrechtlich geahndet werden.