Föderale Bildungsbremsen lösen. Schulautonomie und Frühkindliche Bildung stärken. Studienplätze bedarfsgerecht einrichten!

„Wenn wir unsere Kinder zu Freiheit und Verantwortung in einer mündigen Demokratie erziehen wollen, brauchen wir mündige Schulen, in denen der Geist der Freiheit und Verantwortung weht.“ – Hildegard Hamm-Brücher

In der Bildung geht es immer um den Einzelnen. Schule soll den Zugang zu allen Bildung ohne Einschränkung durch sozialen Stand und Herkunft offen halten, Benachteiligungen in jeder Hinsicht ausgleichen und leistungsorientierte Aufsteiger fördern.

Die föderale deutsche Bildungslandschaft behindert die Mobilität von Familien, verhindert echte Bildungsvergleiche und die Abschaffung des Beamtenstatus für Lehrer. Die Neue Liberale fordert, das Kooperationsverbot abzuschaffen und Schulstrukturen bundesweit zu vereinfachen.

Darüber hinaus will die Neue Liberale die Bildungsautonomie von Schulen stärken. Es ist ein Irrweg, zu glauben, Schule könne von oben planwirtschaftlich und detailliert organisiert und gleichzeitig demokratisch von unten geführt werden. Verantwortung und Gestaltungsfreiheit gehören zusammen dorthin, wo sie anfallen – in die Schulen selbst.

Insbesondere in der frühkindlichen Bildung muss mehr investiert, besser ausgebildet und intensiver geforscht werden. Dort wo Bildung, Integration und sozialer Ausgleich am besten gelingen, muss viel mehr getan werden.

Die Neue Liberale setzt sich bundesweit für eine gleichberechtigte Stellung von staatlichen Schulen und Schulen in freier Trägerschaft ein.

Die Einrichtung von Studienplätze soll sich u.a. auch nach dem gesellschaftlichen Bedarf richten. Wenn z.B. mehr Ärzte benötigt werden, ist die Anzahl der Medizinstudienplätze zu erhöhen und die Zugänge zum Studium zu erleichten. Ebenso sind Masterstudienplätze in ausreichender Anzahl einzurichten.